Der Sternenhimmel über Sydney, als Cathy Freeman die 400 Meter gewann

Am 25. September 2000 gewann Cathy Freeman bei den Olympischen Spielen in Sydney das Finale über 400 Meter der Frauen. Sie lief 49,11 Sekunden, vor mehr als 110.000 Menschen im eigenen Land.

Zehn Tage vorher hatte Freeman bei der Eröffnungsfeier das olympische Feuer entzündet. Das ganze Land wusste, wie viel dieses Rennen bedeutete.

Der Himmel über Sydney Olympic Park, Australien am 25. September 2000

Der Himmel war fast ganz dunkel, mit einem Rest Dämmerung. Es war abnehmender Sichelmond, zu 8 % beleuchtet, aber der Mond stand unter dem Horizont. Merkur und Venus standen über dem Horizont und waren ohne Teleskop zu sehen.

Der Himmel ist fast ganz dunkel, aber ein Rest Dämmerung verdeckt noch die schwächsten Sterne.

Ortszeit
20:10
Zeit in UTC
25. September 2000 um 09:10 UTC
Sonne
Astronomische Dämmerung
Position der Sonne
16° unter dem Horizont
Mondphase
abnehmender Sichelmond
Beleuchtung des Mondes
8 %
Position des Mondes
49° unter dem Horizont

Was in dieser Nacht geschah

Freeman lief in einem Ganzkörperanzug mit Kapuze. Auf der Zielgeraden ging sie in Führung und hielt sie bis ins Ziel.

Nach dem Lauf setzte sie sich für einen Moment auf die Bahn. Dann lief sie eine Ehrenrunde, mit der Flagge der Aborigines und der australischen Flagge zusammen in den Händen.

Warum diese Nacht in Erinnerung bleibt

Freeman, eine Frau der Kuku Yalanji und der Birri Gubba, wurde für viele Menschen in Australien zum Symbol für Hoffnung und Versöhnung.

Eine Sternenkarte von dieser Nacht ist ein Geschenk für Läuferinnen, Sportfans oder alle, die noch wissen, wo sie diese 49 Sekunden gesehen haben.

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