Der Sternenhimmel über Turin bei der Eröffnung der Olympischen Winterspiele 2006

Am 10. Februar 2006 wurden im Stadio Olimpico in Turin, im Norden Italiens, die 20. Olympischen Winterspiele eröffnet. Italien war damit zum zweiten Mal Gastgeber der Winterspiele, nach Cortina d'Ampezzo 1956.

Die Feier war ein Fest des italienischen Designs, der Musik und des Sports. Gegen Ende sang Luciano Pavarotti „Nessun dorma“, die Arie aus Puccinis Oper Turandot.

Der Himmel über Turin, Italien am 10. Februar 2006

Der Himmel war ganz dunkel. Am Himmel stand ein zunehmender Dreiviertelmond, zu 95 % beleuchtet. Er stand 49° über dem Horizont im Osten, im Sternbild Zwillinge. Mars und Saturn standen über dem Horizont und waren ohne Teleskop zu sehen.

Ortszeit
20:00
Zeit in UTC
10. Februar 2006 um 19:00 UTC
Sonne
Nacht
Position der Sonne
23° unter dem Horizont
Mondphase
zunehmender Dreiviertelmond
Beleuchtung des Mondes
95 %
Position des Mondes
49° über dem Horizont im Osten

Was an diesem Abend geschah

Athletinnen und Athleten aus 80 Nationen zogen ins Stadion ein. Die Langläuferin Stefania Belmondo, eine der größten Wintersportlerinnen Italiens, entzündete das olympische Feuer.

Für Pavarotti war es der letzte Auftritt seiner Karriere. Er starb im folgenden Jahr.

Warum dieser Abend in Erinnerung bleibt

Für viele Italienerinnen und Italiener ist „Nessun dorma“ in einem Stadion voller Licht das Bild dieser Spiele.

Eine Sternenkarte von diesem Abend ist ein Geschenk für Opernfans, Skifahrer oder alle, deren Familie aus dem Piemont kommt.

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